Mensch und Hund miteinander leben und lernen

Ein Welpe oder auch erwachsener Hund zieht ein, alles verändert sich. Sie freuen sich auf einen guten vierbeinigen Freund, der Sie in Zukunft begleitet, verlässlich, stressfrei.

Sie freuen sich auf ein harmonisches Miteinander.  Auf tolle Spaziergänge in der Natur, viel Spiel und Spaß, und endlos zusammen kuscheln.  Sie und der Hund sollen sich rundum wohl fühlen miteinander.

Klar dass Ihr Hund nichts kaputt machen soll, nicht ständig bellen, nicht jagen, nicht beißen, nicht jaulen, nicht an der Leine ziehen, die Katzen in Ruhe lassen soll, ebenso die Jogger, Radfahrer.

Verträglich mit anderen Hunden? Klar Sie wollen ja beide relaxt spazieren gehen, egal ob Ihnen ein Rüde oder Hündin entgegenkommt. Er soll freundlich sein, ganz besonders auch zu Kindern. Im Restaurant weiß er sich vorbildlich zu benehmen, ebenso bei Stadtbummel, öffentliche Verkehrsmittel stellen ebenso wenig ein Problem da wie Auto fahren.

Jedes Lebewesen ist einzigartig – individuelles Training

Jedes Lebewesen ist einzigartig, jeder Mensch jeder Hund, jedes Mensch-Hundeteam. Und jeder Mensch hat andere Ziele in Bezug zu seinem Hund.  Jedes Lebewesen hat besondere Stärken, Vorlieben, Potenziale.  Dies ist der Grund warum aus meiner Sicht auch die Erziehung individuell sein sollte, keine Ideologie, kein Standardkonzept.

Damit ich mich voll auf Sie und Ihren Hund konzentrieren kann, arbeite ich nur mit Ihnen und Ihrem Hund, einzeln. Im Vordergrund stehen Sie und Ihr Hund, ihr gemeinsamer Weg miteinander in Ihrem Tempo, es kann sehr persönlich sein, da wären Dritte fehl am Platz.

Ein Blick eine bestimmte Geste von Ihnen eine kaum wahrnehmbare Körperbewegung Ihres Hundes kann enorm wichtig sein, arbeite ich nicht in Gruppen, ebenso wenig auf einem festen Platz.

Vielleicht kennen Sie das? Nicht allzu selten sind Hunde Musterschüler auf einem Hundeplatz, kaum ist dieser verlassen, hat man einen anderen Hund? Gruppenstunden sind dazu da um das Gelernte zu festigen, das soziale Miteinander zu stärken.

Was braucht ein Hund?

Und genau so kann es werden, vorausgesetzt, der Hunde fühlt sich sicher und geborgen, er erhält soziale Orientierung, er kann sich auf seinen Menschen verlassen und seine Grundbedürfnisse werden befriedigt, wie Essen, Trinken, genügend Ruhe, geistige und körperliche Auslastung, Spielen, Sozialkontakt mit Artgenossen, Zuwendung/Liebe. Er kennt seinen Platz in der Familie, darf eine Aufgabe erfüllen, die ihm entspricht.

Manche Hunde stellen höhere Ansprüche an Ihre Menschen andere weniger. Abhängig von vielen Faktoren z. B vom Alter, von der Rasse, vom Charakter, von der Aufzucht, von ggf. erlebten Traumas – um nur einige zu nennen.

Wer wirft den Ball?

Hunde haben große Freude am Spielen, doch wie spielen Hunde?

Nein ein Ball werfen ist es nicht. Ein echtes Spiel ist zu erkennen z. B. am Spielgesicht des Hundes, er bietet von sich aus spontane abwechselnde Bewegungen also das Gegenteil des stereotypischen Ablauf von Ball werfen. Stelle  Sie sich vor wie viel Spaß sie miteinander haben, miteinander über die Wiese rennen, sich gegenseitig anrempeln, sich fangen, in der Wiese sich wälzen, sich raufen, rangeln, über Stock und Stein, Zerrspiele …

Welcher Hund passt zu mir?

Es macht Sinn sie vorab zu überlegen, welcher Hund denn zu mir in meine Familie/Lebenssituation zu meiner eigenen körperlichen Verfassung passt. Bin ich z. B. körperlich überhaupt in der Lage mit einem großen kräftigen Hund zu spielen (Grundbedürfnis des Hundes) und ich meine hier nicht Ball spielen. Bestimmte Kriterien können hier helfen wie Größe, Gewicht, Belastbarkeit, Sportlichkeit, Arbeitsfreude, voraussichtliche Charakterzüge usw.

Gerne unterstütze ich Sie bei Ihrer  Wahl.  Begleite Sie auf Wunsch zu einem Züchter oder Tierheim… Oft suchen sich auch die Hunde Ihre Besitzer selbst aus.

Der Hund zieht ein

Was ist dabei zu beachten? Welche Grundausstattung wird benötigt? Die ersten Tage/Wochen sind eine wichtige Zeit, hier kann vieles „geklärt“  werden. Es sei angemerkt, dass ein „Tierheimhund“ leicht überfordert sein kann, wenn der Mensch ihm am ersten Tag das Haus, die gesamte Wohnung, den Garten, alle Familienmitglieder die Nachbarschaft vorstellt.

Auch wenn dies aus menschlicher Sicht völlig verständlich ist. Oder dem Welpen erst mal alles erlaubt, der Welpe denkt ohje hier gibt es keine Regeln, keine Grenzen, hier ist niemand da für mich. Grenzen, Regeln sind wichtig um sich sicher und geborgen zu fühlen, gerade auch beim Einzug, hier fällt alles Gewohnte, Vertraute für den Kleinen schlagartig.

Er benötigt Sicherheit und soziale Orientierung, alters-, artgerecht und typgerecht. Gerne unterstützte ich Sie direkt bei Ihnen zu Hause.

Der Hund in der Familie

Ein Hund ist nicht alleine zu sehen, er bringt eine eigene Geschichte, Veranlagung, eigene Potenziale mit, ebenso der Mensch Dies zu einem für beide Seiten glücklichen guten Miteinander.

Vielleicht ist es wichtig die Familienkonstellation anzuschauen oder mental mit dem Hund Kontakt aufzunehmen um zu schauen was er braucht, die Bindung zu stärken über Berührungen oder dem Hund zu helfen in seine Balance zu kommen die Führungskompetenz des Menschen zu stärken, auszubauen, oder das eigene Bauchgefühl-die Intuition wieder mehr wahrzunehmen und zu vertrauen. Ihre innere Haltung/Einstellung ist ein hilfreicher Schlüssel.

Freuen Sie sich auf einen spannenden lehrreichen Weg mit Ihrem vierbeinigen Gefährten. Miteinander.

Der ältere Hund

Ein eingespieltes Team sie brauchen such nur anzuschauen und wissen was im Gegenüber vorgeht. Die Gesten, die Geräusche, die Blicke, alles ist so wunderbar vertraut.

Die Bedürfnisse des älteren Hundes können sich verändern, vielleicht braucht er mehr Zuwendung, mehr Aufmerksamkeit, weniger Bewegung, die Spaziergänge werden kürzer auf eine andere Art vielleicht intensiver. Ein Gefühl von tiefer Verbundenheit, tiefem Verständnis. Die Ausstrahlung eines alten Hundes kann sehr sehr berührend sein. Gerade mit professionellen Berührungen, mit langsamen bewußten Bewegungsabläufen kann in körperlich und geistig unterstützen.

Hilfreich kann auch der Einsatz von Bachblüten/Homöopathie, Chiropraktik, Osteopathie, Akkupunktur sein, um nur einige zu nennen. Ich arbeite mit einem Netzwerk an Fachleuten zusammen und kann hier Kontakte herstellen.