Hochsensibilität bei Mensch und Hund

 

Was ist Hochsensibilität?

Hochsensibilität ist ein Wesensmerkmal, das bei Menschen und Tieren konstant auftritt mit 15- 20 Prozent. Also jeder 5., das ist nicht so selten, d. h. wohl in jeder Familie, in jeder Kindergartengruppe, in jedem Klassenzimmer, in jedem größeren Büro befinden sich hochsensible Menschen.

Ist Hochsensbilität eine Krankheit?

Hochsensibilität ist keine Krankheit, es kann deshalb auch nicht diagnostiziert werden. Es kann jedoch von geschulten Menschen erkannt werden. Von hochsensbilen Menschen kann sie bei anderen Lebewesen erfühlt werden. Es gibt nicht d e n  hochsenbilen Menschen oder d e n  hochsensiblen Hund, dennoch gibt es einige Merkmal die auf Hochsensiblität schließen lässt.

Kann Hochsensibilität erworben werden?

Nein, Hochsensibilität ist angeboren und wird vererbt. Allerdings kann durch Traumaerfahrungen eine „Dünnhäutigkeit“ enstehen, die leicht mit den Merkmalen der Hochsensibiltät verwechselt werden könnnen. Simpel gesagt, fehlt hier die Wahrnehmungsbegabung, die postiitve Seite der Hochsensibilität.

Wie äußert sich eine Hochsensibilität?

Hochsensible Lebewesen haben eine hohe Feinfühligkeit. Es kann alle Sinne betreffen oder auch nur einen, oder wenige. Das heitßt hochsensible Lebewesen (und das gitl für Mensch und Hund) sehen anders, hören anders, fühlen anders, schmecken anders…..Bsp: Sie riechen einen Duft wesentlich intensiver als Nichthochsensible, der Duft einer Blume kann betörend sein, das kann sich ein Nichthochsensibler weder vorstellen noch nachemfpinden, es ist eine komplett andere Sinneswelt. Aber auch unangenehme Gerüche werden stark wahr genommen.

Hochsensible Wesen nehmen nicht nur mehr Informationen auf, sondern verarbeiten diese auch wesentlich tiefer und gründlicher. Bsp: Ein Gespräch wird nochmals gedanklich mit den entsprechenden Emotionen reflektiert nicht nur einmal sondern viele Male, jeder Aspekt jedes Wort, jede eigene Regung und das des Gesprächspartners. Das kann Tage, gar Wochen nach dem Gespräch anhalten. Mit teilweise tiefen Erkenntnissen. Ein sogenanntes „Nachhallen“. Hochsensible Menschen lieben es zu denken, je komplexer desto interessanter und zu lernen.

Fehlen den Hochsensiblen Filter?

Nein, leider wird das immer wieder von unwissenden Nichthochsensiblen verbreitet. Das verletzt die Hochsensiblen, da sie sich eh oft als defizitär, nicht so belastbar wahrnehmen, bedingt durch die Erfahrung die sie als KInder oft machten. Sie wachsen häufig mit Worten auf wie;  „du Memme“ “ du bist aber sensibel“ „du bist übersensibel“ „du bist hypersensibel“ „du hörst das Gras wachsen“ „du stellst dich mal wieder an“. Dabei ist es eine Hochbegabung, eine Wahrnehmungsbegabung.

Hat Hochsensibilität einen Sinn?

Ja, es ist kein Fehlen von Filtern, keine Krankheit, das Vorkommen bleibt auch konstant in der Tier- und Menschenwelt. Also welchen Sinn hat die Hochsensibilität? Hochsensible Lebewesen haben die Aufgabe das Überleben der Gruppe zu sichern, sie fühlen, hören, schmecken…Gefahren viel viel früher als Nichhochsensible. Bei den Tieren funktioniert das gut. Beispiel: Eine Antilopenherde grast gemütlich, die Hochsensiblen warnen – es käme Gefahr, ein Raubtier ist im Anmarsch und schwups die ganze Gruppe macht sich auf die Flucht und überlebt. Bei den Menschen läuft es im Moment anders, die Hochsensiblen warnen vor Gefahren wie Klimawandel oder im Kleinen bei Projekten, und was passiert sie werden als Schwarzmaler, als Bedenkenträger, Spaßbremsen beschimpft. Das ist doppelt schlimm einmal für die ganze Gruppe und natürlich auch für die Hochsensiblen selbst, die einen guten Job machen und stattdessen beschimpft werden, aufgrund ihrer Feinfühligkeit kannn das sehr verletzend sein, zumal sie Recht haben.